Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle wie auch der Wegeunfälle hat sich 2018 nur unwesentlich geändert. Das geht aus den vorläufigen Arbeitsunfallzahlen hervor, die die DGUV jetzt veröffentlicht hat. 430 Arbeitsunfälle endeten tödlich, das sind 21 weniger als im Jahr zuvor. Hingegen ereigneten sich 311 tödliche Wegeunfälle, 31 mehr als 2017. „Dass wir im vergangenen Jahr mehr tödliche Wegeunfälle zu beklagen hatten, korreliert mit der angestiegenen Zahl von Verkehrsopfern in Deutschland. Verkehrsunfälle gehören zu den fünf Unfallschwerpunkten, die wir im Rahmen unseres Engagements für die Vision Zero im letzten Jahr identifiziert haben. In Zukunft wollen wir noch mehr tun, zum Beispiel im Rahmen unserer laufenden Präventionskampagne kommmitmensch“, sagte Prof. Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer. der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Das Bild zeigt zwei Schüler, von denen einer vom Rad gefallen ist.

Ein positiver Trend zeichnet sich bei Schulkindern ab. Immer weniger erleiden einen Wegeunfall.

Positiv ist die Tendenz bei Schulunfällen. Sie gingen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent zurück auf 1.133.788. Auch ereigneten sich weniger tödliche Schul­ und Schulwegeunfälle. Im vergangenen Jahr verstarben weniger Kinder, Schülerinnen, Schüler und Studierende auf dem Weg beziehungsweise in der Kita, Schule oder Hochschule. Die Zahl sank von 49 auf 34.

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