Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Das geht aus einer vorläufigen Statistik zum Unfallgeschehen am Arbeitsplatz der DGUV hervor. Die endgültige Statistik wird im Sommer 2017 veröffentlicht. Die Zahlen weisen insbesondere auf die Notwendigkeit hin, das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit weiter zu fördern und zu unterstützen. Sie zeigen aber auch: gute Prävention zahlt sich aus.

Im Jahr 2016 gab es insgesamt 424 tödliche Arbeitsunfälle und damit 46 weniger als im Vorjahr. Auch die tödlichen Wegeunfälle sind von 348 auf 304 gesunken. Damit sind tödliche Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin selten wie nie zuvor. „Auch wenn der Trend rückläufiger Zahlen sich bei den tödlichen Unfällen fortsetzt – jeder dieser Unfälle ist einer zu viel“, kommentiert DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer die neue Statistik. „Wir werden daher in unseren Anstrengungen für eine sichere und gesunde Arbeitswelt nicht nachlassen.“ Zu den wichtigsten Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung gehört es, Arbeits- und Wegeunfälle zu verhüten.
Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an – von 866.056 auf 876.579. Auch die meldepflichtigen Wegeunfälle haben im selben Zeitraum um drei Prozent zugenommen (184.854). Die für den öffentlichen Sektor zuständigen Unfallkassen verzeichneten 2016 insgesamt 1.314.013 Unfälle in der Schüler Unfallversicherung – das sind 40.764 weniger als im Vorjahr. 1.207.053 ereigneten sich in einer Bildungseinrichtung und 106.960 auf den Hin- und Rückwegen. 2016 starben 41 Schülerrinnen und Schüler infolge eines Unfalls, 31 von ihnen infolge eines Schulwegunfalls.

Weitere Informationen zu den vorläufigen Unfall- und Berufskrankheitenzahlen 2016 unter: www.dguv.de (Webcode: d39569)