Für ihre innovativen Lösungen rund um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wurden Unternehmen auf der Fachmesse A+A mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019 ausgezeichnet.


Zum sechsten Mal wurde der branchenübergreifende Wettbewerb vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ausgelobt. Eine Expertenjury ermittelte aus der Rekordzahl von 231 Einreichungen in fünf Kategorien die Preisträger: Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co, Felix Röwekämper in Zusammenarbeit mit Arnz FLOTT GmbH Werkzeugmaschinen, RWE Power AG, Bielkine­Sattlerei und recalm GmbH. Den Publikumspreis erhielt die GE Healthcare GmbH. Seit 2009 zeichnet der Deutsche Arbeitsschutzpreis Unternehmen aus, die innovative und langfristig angelegte Arbeitsschutzmaßnahmen umsetzen und so einen Mehrwert für ihre Beschäftigten generieren und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), in der Bund, Länder und die gesetzliche Unfallversicherung ihre Aktivitäten rund um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bündeln. In den kommenden fünf Jahren wollen die Träger der GDA konkrete Arbeitsschutzziele noch effektiver umzusetzen. Dazu gehört die bessere Einbindung von Prävention in die betrieblichen Abläufe und die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen. Ein wichtiges Anliegen der GDA ist die Gestaltung von gesundheitsfördernden Arbeitsplätzen. Damit sollen Erkrankungen im Muskel­Skelett­Bereich besser vorgebeugt werden. Die Sensibilisierung für das Thema psychische Erkrankungen und entsprechende Präventionsmaßnahmen stehen ebenfalls auf der Agenda. Die Bewerbungsphase für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2021 startet im Herbst nächsten Jahres.

Web: www.deutscher-­arbeitsschutzpreis.de