Das neue Strategiepapier zur UN-Behindertenrechtskonvention verstärkt Engagement im Behindertensport

Nach zwei Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat die gesetzliche Unfallversicherung nun ein Strategiepapier veröffentlicht. Es enthält Ziele und Maßnahmen bis 2025 und verankert Inklusion als Führungs- und Querschnittsaufgabe. Als eine der ersten Sozialversicherungszweige hatte die gesetzliche Unfallversicherung bereits 2011 eine Selbstverpflichtung zur UN-BRK verabschiedet.

Das Bild zeigt eine Athletin mit Unterschenkelprothesen,  die vor Freude im Regen springt.

Rückblick auf den GPMA 2018: Das Gewinner-Foto "Dancin in the rain" von Axel Kohring  zeigt den Jubel der Spanierin Sara Andres Barrio, die bei den "World Para Athletics Championships" 2017 in London die Bronzemedaille über 200 Meter gewann.

Zum langjährigen Engagement der gesetzlichen Unfallversicherung im Behindertensport zählt der German Paralympic Media Award (GPMA). In diesem Jahr wird er zum 19. Mal verliehen, diesmal unter der Schirmherrschaft von Heinrich Popow, ehemaliger deutscher Leichtathlet mit Behinderung. Sein Credo: „Ich will mit meinem Erfolg anderen Menschen Mut machen, ihnen zeigen, dass auch im größten Rückschlag immer eine Chance steckt“.
Authentische Vorbilder motivieren und zeigen, dass scheinbar unüberwindbare Hindernisse abgebaut werden können. Gemäß dem Prinzip „mit allen geeigneten Mitteln“ setzt die gesetzliche Unfallversicherung seit vielen Jahren erfolgreich auf Sport bei der Rehabilitation, damit Menschen mit und ohne Behinderung nach einem Unfall ins Arbeitsleben zurückkehren können. Die Strukturen des Behindertensports in Deutschland zu stärken und zu fördern ist deshalb als ein Ziel in das neue Strategiepapier aufgenommen worden.
Die bisherigen Aktionspläne, die in 2012 und 2015 verabschiedet worden sind, haben mit konkreten Zielen und Projekten die Umsetzung der UN-BRK in der gesetzlichen Unfallversicherung angestoßen und begleitet.

„In der gesetzlichen Unfallversicherung wird Inklusion immer mitgedacht und ins alltägliche Handeln selbstverständlich integriert. Inklusion ist keine Ausnahme, sie ist die Regel.“ Prof. Dr. Joachim Breuer

Vieles wurde verwirklicht und umgesetzt, aber Aktionspläne sind zeitlich begrenzt. Um Erreichtes weiterzuführen und die übergeordneten Ziele Inklusion, Partizipation und Bewusstseinsbildung weiter voranzutreiben, wurde jüngst die „Strategie UN-BRK 2025“ verabschiedet. Diese schreibt Inklusion als Führungs-und Querschnittsaufgabe fest. Zu den konkret beschlossenen Maßnahmen gehört die Stärkung der Beratungskompetenz für den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt. Künftig sollen alle Konzepte zu Chancen und Risiken der Digitalisierung und Arbeit 4.0 die Auswirkungen für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen. Die gesetzliche Unfallversicherung wird Kampagnen im Bereich Behindertensport – wie den GPMA – weiter unterstützen und initiieren.

Web: www.dguv.de (Webcode: d133311)

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Stichwort
German Paralympic Media Award (GPMA)
Der GPMA prämiert seit 19 Jahren journalistische Beiträge über den Leistungs-, Breiten-und Rehabilitationssport von Menschen mit Behinderungen.

Preisverleihung am 20. März 2019, 11 Uhr, DGUV Berlin
Anmeldung zur Preisverleihung bis 13. März 2019

Web: www.dguv.de > GPMA