Das Bild zeigt Dr. Joachim Breuer, den Hauptgeschäftsführer der DGUV.

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Drittel der deutschen Bevölkerung engagiert sich ehrenamtlich. In Sportverbänden, in sozialen oder karitativen Einrichtungen, in Rettungsdiensten und in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sie alle stellen ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung. Sie helfen, organisieren, motivieren – sie „packen“ mit an und übernehmen Verantwortung. Ehrenamtlich Engagierte sind daher nicht nur eine Stütze der Gesellschaft, sondern vielmehr eine fundamentale Säule.

Dass Menschen sich für ein Ehrenamt entscheiden, ist keineswegs selbstverständlich. Sie übernehmen bewusst und freiwillig Aufgaben, für die sie höchstens eine geringe Aufwandsentschädigung erhalten. So zum Beispiel die 1,3 Millionen freiwilligen Feuerwehrkräfte. Bei Wetterkatastrophen, Verkehrsunfällen, Bränden oder auch sogenannten Großschadensereignissen – in einem Notfall gehen sie bis an ihre eigenen physischen und psychischen Grenzen. Sie sind immer im Einsatz für die „gute Sache“, für die Gemeinschaft. Da ist es nur das Mindeste, dass die Gemeinschaft sich auch für sie einsetzt. Um das Engagement anzuerkennen, bieten die Unfallkassen für freiwillige Feuerwehrleute Mehrleistungen im Falle eines Unfalls an. Der Gesetzgeber ermöglicht diese Anerkennung und da, wo er im Versicherungsschutz Grenzen setzt, können Härtefallfonds unterstützen. Ein guter Weg und eine gute Botschaft für alle, die sich engagieren. Danke für Ihren Einsatz!


Ihr Dr. Joachim Breuer

Hauptgeschäftsführer der DGUV