Das Bild zeigt einen Menschen in einem Schutzanzug und mit einer Schutzmaske, welcher in dem Moment ein Chemikalienfass bewegt.
Etwa 160 000 Menschen sterben in Europa jährlich an arbeitsbedingten Erkrankungen

Die Europäische Kommission hat Ende Januar die Richtgrenzwerte für 31 gesundheitsschädliche Chemikalien gesetzt. Damit soll die Belastung mit gefährlichen Chemikalien am Arbeitsplatz weiter reduziert werden. Unter den 31 neuen Richtgrenzwerten befinden sich 25 für neue Stoffe und sechs für Stoffe, deren Grenzwerte aktualisiert wurden. Die Richtgrenzwerte stellen für Arbeitgeber und nationale Behörden eine wichtige Orientierungshilfe dar, um ihren Verpflichtungen im Rahmen der EU-Richtlinie zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische Arbeitsstoffe bei der Arbeit nachzukommen. Die Änderungen der Grenzwerte fügen sich in die laufenden Arbeiten der Kommission zur Errichtung einer europäischen Säule sozialer Rechte ein. Ziel ist es, das EU-Recht an sich ändernde Beschäftigungsmodelle und gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen. Die Richtwerte beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, zudem wurden Experten aus den EU-Staaten sowie die Sozialpartner konsultiert. Die Mitgliedstaaten sind nun aufgerufen, darauf basierend nationale Grenzwerte zu beschließen.

Web: http://ec.europa.eu/germany  (Suchbegriff: „Richtgrenzwerte“)