Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, den Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit zu melden.

Im Auftrag der Bundesregierung hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zusammen mit dem Institut für Arbeitsschutz (IFA) und dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) das Informationsportal „BK-Info“ entwickelt. Dieses unterstützt Ärzte und Ärztinnen bei der Klärung, ob bei der gestellten Diagnose eine Berufskrankheit (BK) vorliegen könnte. Grundlage sind die Merkblätter des Ärztlichen Sachverständigenbeirats Berufskrankheit der Bundesregierung. Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte mit nur wenigen Klicks eine mögliche Berufskrankheit erkennen und dann eine entsprechende Verdachtsanzeige erstatten können. Per Suchfunktion können einzelne Diagnosen überprüft werden. Zum weiteren Service gehören die einschlägigen Formulare und Datenbanken, die gesetzlichen Grundlagen sowie allgemeine Informationen zu den Berufskrankheiten, wie die BK-Liste. In einem ersten Schritt sind Informationen zu Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems abrufbar. Die Informationen und Fragenkataloge zu weiteren Diagnosen werden fortlaufend ergänzt. 

Web: www.dguv.de/bk-info